Portfolio CT

Frz. Bulldogge, Freya, 10 Jahre

Hämatochezie, V.a. rektale Neoplasie – im Rahmen der CT-Untersuchung fällt eine Raumforderung an der Herzbasis auf

CT-Studie von Mai 2025. Die dargestellte Raumforderung an der Herzbasis war zum Untersuchungszeitpunkt klinisch asymptomatisch.

Diagnose

CT-Untersuchung von Freya: Gut begrenzte, ovoide Raumforderung mit heterogener Kontrastmittelanreicherung (türkise Pfeile) an der Aufzweigung der Pulmonalarterien (PA).

CT-Befund

In der CT-Untersuchung von Freya zeigt sich eine umschriebene, hypervaskularisierte Raumforderung an der Aufzweigung der Pulmonalarterien mit heterogener Kontrastmittelanreicherung. Die gut begrenzte, ovoide Raumforderung ist heterogen weichteilattenuiert und im Durchmesser ca. 2,6 cm groß.

CT-Diagnose

  • Weichteilraumforderung Herzbasis

Diskussion

Lokalisation und Morphologie sind charakteristisch für ein Chemodektom des Glomus pulmonale. Hierbei handelt es sich um eine neuroendokrine Neoplasie (neuroendokriner Tumor, NET) der Chemorezeptoren am Truncus pulmonalis. Diese Chemorezeptoren sind zu Glomera organisierte Knäuel und den Paraganglien zugeordnet. Tumoren dieser kreislaufregulatorischen Einrichtungen werden als Chemodektome oder Paragangliome bezeichnet und treten beim Hund häufiger auf als bei der Katze.

Chemodektome sind meist benigne, non-funktional und zeigen eine geringe Metastasierungsrate, können jedoch lokal invasiv wachsen.

Aufgrund ihres langsamen Wachstums bleiben sie häufig asymptomatisch und sind wie bei Freya ein Zufallsbefund. Sie können jedoch kardiale Symptome wie Synkopen, Belastungsintoleranz oder einen plötzlichen Herztod verursachen.

Neben dem Glomus pulmonale können Chemodektome/ Parangangliome auch an anderen Glomera entstehen, bspw. als Glomus-aorticum-Tumor an der Aortenbasis oder als Glomus-caroticum-Tumor an der Aufzweigung der Arteria carotis.

Die Chemorezeptoren der Glomera reagieren auf die Verminderung des Sauerstoffpartialdrucks und des pH-Wertes des Blutes. Die anhaltende Stimulation durch die chronische Hypoxie und die respiratorische Azidose, wie sie im Rahmen des brachyzephalen Atemwegssyndroms auftritt, wird als mögliche Ursache für die erhöhte Prävalenz von Chemodektomen bei brachyzephalen Hunden diskutiert.

Quellen

  • Buscaglia NA, Johnson PJ. What Is Your Diagnosis? J Am Vet Med Assoc. 2019;254(4):467-469. doi:10.2460/javma.254.4.467.
  • Crawford-Jennings MI, Chavez LD, Loessberg ER, Carvallo-Chaigneau FR. Aortic body tumor with intracardiac metastasis in a dog. J Vet Diagn Invest. 2025 Mar;37(2):345-348. doi: 10.1177/10406387241304438.
  • Fife W, Mattoon J, Drost WT, Groppe D, Wellman M. Imaging features of a presumed carotid body tumor in a dog. Vet Radiol Ultrasound. 2003;44(3):322-325. doi:10.1111/j.1740-8261.2003.tb00463.
  • Kromhout K, Gielen I, De Cock HE, et al. Magnetic resonance and computed tomography imaging of a carotid body tumor in a dog. Acta Vet Scand. 2012;54:24. doi:10.1186/1751-0147-54-24.
  • Mai W, Seiler GS, Lindl-Bylicki BJ, et al. CT and MRI features of carotid body paragangliomas in 16 dogs. Vet Radiol Ultrasound. 2015;56:374-383. doi:10.1111/vru.12251.
  • Obradovich JE, Withrow SJ, Powers BE, Walshaw R. Carotid body tumors in the dog. Eleven cases (1978–1988). J Vet Intern Med. 1992;6(2):96-101. doi:10.1111/j.1939-1676.1992.tb03158.
  • Wess G. Kardiale und perikardiale Tumoren. In: Kessler M, Hrsg. Kleintieronkologie. 4., vollständig überarbeitete Auflage. Stuttgart: Thieme; 2022:600f.
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Frz. Bulldogge, Sammy, 9 Jahre

Kopfschiefhaltung, Horner Syndrom rechts, Dolenz rechte Gesichtshälfte

CT-Studie von September 2021. Zu diesem Zeitpunkt seit 10 Tagen Husten, Dyspnoe, Nasenausfluss. Akut halbseitige Lähmung der rechten Gesichtshälfte, Apathie.

Diagnose

CT-Untersuchung von Sammy: Infiltrativ wachsende Raumforderung (türkise Pfeile) mit hgr. heterogener Kontrastmittelanreicherung und intrakranieller Ausbreitung (gelber Pfeil) entlang der Art. carotis (roter Pfeil).

CT-Befund

Rechtsseitig zeigt sich medial der Glandula mandibularis retropharyngeal eine Raumforderung mit Ursprung im Bereich des Karotidenwinkels, die nach dorsal in Richtung des Neurokraniums zieht.

Die Veränderung infiltriert den M. digastricus und den M. pterygoideus medialis und verursacht Osteolysen des Os temporale (Pars petrosa, Pars tympanica, Pars squamosa). Über die, durch mottenfraßartige und permeative Osteolysen durchsetzte, Pars squamosa des Os temporale breitet sich die Läsion bis unter das Tentorium cerebelli in das Neurokranium aus.

Entlang der Arteria carotis reicht die Ausdehnung nach caudal etwa bis auf Höhe der Schilddrüse.

Die Raumforderung zeigt eine hochgradige, heterogene Kontrastmittelanreicherung.

CT-Diagnose

  • Aggressive, infiltrativ-wachsende Weichteilneoplasie mit Ursprung im Bereich des rechten Karotidenwinkels

Diskussion

Die Beschreibung der Raumforderung ist typisch für einen Glomus-caroticum-Tumor. Diese Unterart der Paragangliome gehört zur Gruppe der neuroendokrinen Tumoren (NETs).

Insgesamt besteht eine Rasseprädisposition für brachyzephale Rassen.

Glomus-caroticum-Tumoren entstehen aus den neuroendokrinen Chemorezeptoren des Glomus caroticum, welches sich an der Aufzweigung der Arteria carotis communis befindet. Daneben existieren solche Zusammenschlüsse von Chemorezeptoren (Glomera) auch in der Wand der Aorta (Glomus aorticum) und Truncus pulmonalis (Glomus pulmonale) – auch hier ist das Auftreten von Tumoren (Chemodektome, Glomus-aorticum-Tumor) beschrieben.

Als kreislaufregulatorische Einrichtung reagieren die Chemorezeptoren der Glomera auf eine Verminderung des Sauerstoffpartialdrucks sowie auf Änderungen des pH-Wertes.

Die im Rahmen des brachyzephalen, obstruktiven Atemwegssyndromes (BOAS) auftretende chronische Hypoxie und respiratorische Azidose führt zu einer anhaltenden Stimulation der Chemorezeptoren. Es wird vermutet, dass dies – isoliert oder in Kombination mit einer genetischen Komponente – die beschriebene Rasseprädisposition für die Entstehung von Glomus-caroticum-Tumoren und Chemodektomen begründet.

Die klinische Symptomatik variiert in Abhängigkeit von der Größe des Tumors sowie der Beeinträchtigung benachbarter Strukturen. Zu den möglichen Symptomen zählen lokale Schmerzhaftigkeit, Kopfschiefhaltung, Husten, Dyspnoe, das Horner-Syndrom oder Schluckbeschwerden.

In der CT zeigen sich Glomus-caroticum-Tumoren als hochgradig vaskularisiert, lokal infiltrativ wachsend und mit einer starken und heterogenen Kontrastmittelanreicherung.

Quellen

  • Buscaglia NA, Johnson PJ. What Is Your Diagnosis? J Am Vet Med Assoc. 2019;254(4):467-469. doi:10.2460/javma.254.4.467.
  • Crawford-Jennings MI, Chavez LD, Loessberg ER, Carvallo-Chaigneau FR. Aortic body tumor with intracardiac metastasis in a dog. J Vet Diagn Invest. 2025 Mar;37(2):345-348. doi: 10.1177/10406387241304438.
  • Fife W, Mattoon J, Drost WT, Groppe D, Wellman M. Imaging features of a presumed carotid body tumor in a dog. Vet Radiol Ultrasound. 2003;44(3):322-325. doi:10.1111/j.1740-8261.2003.tb00463.
  • Kromhout K, Gielen I, De Cock HE, et al. Magnetic resonance and computed tomography imaging of a carotid body tumor in a dog. Acta Vet Scand. 2012;54:24. doi:10.1186/1751-0147-54-24.
  • Mai W, Seiler GS, Lindl-Bylicki BJ, et al. CT and MRI features of carotid body paragangliomas in 16 dogs. Vet Radiol Ultrasound. 2015;56:374-383. doi:10.1111/vru.12251.
  • Obradovich JE, Withrow SJ, Powers BE, Walshaw R. Carotid body tumors in the dog. Eleven cases (1978–1988). J Vet Intern Med. 1992;6(2):96-101. doi:10.1111/j.1939-1676.1992.tb03158.
  • Wess G. Kardiale und perikardiale Tumoren. In: Kessler M, Hrsg. Kleintieronkologie. 4., vollständig überarbeitete Auflage. Stuttgart: Thieme; 2022:600f.
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Labrador Retriever Bella, 9 Jahre

progressiv Probleme größere Sachen zu Schlucken

Native CT Sequenz

Sequenz nach intravenöser Kontrastmittelgabe

Mit freundlicher Genehmigung Tierärztliche Klinik Ahlen, Dr. G. Viefhues

Diagnose

CT Befund

Den atlantokzipitalen und atlantoaxialen Übergang umgebend stellt sich eine zum Weichteilgewebe hypoattenuierende, in multiple Kavernen unterteilte Raumforderung dar. Die Dichte der einzelnen Kavernen beträgt ca. 11-13 HU (Dichte der benachbarten Muskulatur ca. 80 HU). Eine, von den übrigen Veränderungen scheinbar isolierte, hypoattenuierende Raumforderung ist ventral des M. longus capitis sichtbar. Sie misst ca. 3,8 × 2,5 × 4,1 cm (L x H x B). Sie führt zu einer hochgradigen Vorwölbung des Pharynxdaches, sodass der Nasopharynx vollständig verlegt wird. Das Os occipitale, das Os temporale, der Atlas (C1) und die cranialen Anteile des Axis (C2) inklusive des Dens axis zeigen hochgradige, scharf begrenzte Osteolysen. Die Veränderung dehnt sich rechtsseitig in die Fossa cranii caudales aus und führt zu einer geringen Verlagerung und Kompression des Vermis cerebelli. Ebenso werden der Hirnstamm und im weiteren Verlauf der Beginn des Rückenmarks innerhalb des Wirbelkanals von C1 und C2 komprimiert. Dabei findet die Kompression im Bereich Hirnstamm und Rückenmark vor allem von ventral und von den Seiten her statt. Nach Kontrastmittelgabe zeigt sich innerhalb des Wirbelkanals von C1 und C2 eine hochgradige, heterogene, schwammig erscheinende Anreicherung ventral und lateral. Die Anreicherung betrifft die Strukturen, welche zu einer Kompression und Verlagerung des Rückenmarks führen. Die großen hypoattenuierenden, kavernenartigen Veränderungen zeigen keine Kontrastmittelaufnahme.

CT Diagnose

  • Weichteilneoplasie atlantokzipitaler und atlantoaxialer Übergang mit Destruktion des Knochens und Kompression von Kleinhirn, Hirnstamm und Rückenmark

Diskussion

Die Veränderung ist verdächtig für ein Myxosarkom. Differenzialdiagnostisch kann es sich um eine andere Weichteilneoplasie handeln, allerdings ist die geringe Dichte hochverdächtig für ein Myxosarkom. Der Tumor geht vermutlich von dem atlantokzipitalen und atlantoaxialen Gelenk aus, welche miteinander kommunizieren. Es daher davon auszugehen, das die beschriebenen Raumforderungen miteinander in Verbindung stehen und Ausdruck einer Neoplasie sind.

Outcome

Bella wurde euthanasiert. Eine patho-histologische Untersuchung bestätigte den Verdacht auf ein Myxosarkom.

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Kl. Münsterländer Samson, 7 Jahre

seit 4 Wochen Schwellung am Auge, keine Besserung unter Antibiose oder Schmerztherapie, Trauma nicht ausgeschlossen

Mit freundlicher Genehmigung Dr. G. Viefhues Tierärztliche Klinik Ahlen

Diagnose

CT Befund

Ausgehend vom Proc. zygomatikus der linken Maxilla sich bis in das Os zygomaticum fortsetzend stellt sich eine ca. 3 cm große Raumforderung dar. Die Raumforderung weist granuläre Mineralisationen auf. Sie wölbt sich in die Orbita vor und führt zu einer geringen Deformation des Bulbus occuli. Die darunterliegende Kortex stellt sich geringgradig rau dar und weist feine Osteolysen auf. Eine Ausdehnung des Tumors in die Markhöhle des Knochens ist nicht sichtbar.

CT Diagnose

  • knöcherne Raumforderung linker Jochbogen

Diskussion

Das Erscheinungsbild der Raumforderung ist typisch für einen sogenannten“ multilobular tumor of bone“, andere Namen für diesen Tumor sind Osteochondrosarkom oder Chondroma rodens.

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DSH Dexter, 8 Wochen

blutig seröser Nasenausfluß, dolente Schwellung Nasenrücken

Mit freundlicher Genehmigung Kleintierklinik Greven. Dres. Böhmer, Cordes, Möller und Wienker

Diagnose

CT Befund

Um die innerhalb der rechten Maxilla liegenden permanenten Zahnanlagen des 4. Praemolaren (P4) sowie des 1. und 2. Molaren (M1 und M2) stellen sich große, zystische Aufhellungsbereiche dar, welche zu einer Auftreibung der Maxilla führen. Im Bereich von M1 und M2 ist die orale Cortex durchbrochen. Eine Verbindung zur Nasenhöhle ist nicht sichtbar. Um die innerhalb beide Mandibulae liegenden Schneidezähne zeigen sich ebenfalls große, zystische Aufhellungsbereiche, die beidseits zu einer Auftreibung der Pars incisiva mandibulae führen.

Nach Kontrastmittelgabe zeigt sich in den Aufhellungsbezirken im rechten Oberkiefer (OK) sowie im Bereich der Pars incisiva mandibulae eine heterogene, mgr. Kontrastmittelaufnahme.

In beiden Nasenhöhlen zeigt sich eine hgr. Reduktion der Turbinalia. Die verbliebenen Turbinalia sind plump. Zwischen den vorhandenen Turbinalia stellt sich gering- bis mittelgradig zum Weichteilgewebe isodenses Material dar. Der Meatus nasopharyngeus ist in seiner Höhe reduziert und ist mgr. zum Weichteilgewebe isodenses Material vorhanden, welches den Meatus zu ca. 60% verlegt.

CT Diagnose

  • Expansive, osteolytische Knochenläsion assoziiert mit den Zahnkronen der noch nicht eruptierte Zähne (v.a. P4, M1, M2 im rechten OK sowie Incisivi Mandibulae bds.)
  • Bilaterale Reduktion Turbinalia Nase
  • Weichteilmaterial zwischen den Turbinalia bds.

Diskussion

Bei den expansiven zystischen Läsionen um die noch nicht eruptierten Zähne besteht der Verdacht auf das Vorliegen von Dentitionszysten. Differentialdiagnostisch kommen odontogene Keratozysten in Betracht, diese sind jedoch beim Hund sehr selten. Eine Differenzierung der verschiedenen odontogenen Zysten erfordert eine patho-histologische Untersuchung der Zystenwand.

Die Befunde in der Nase sprechen für eine kongenitale Hypoplasie der Conchen und einer sekundären, bakteriellen Superinfektion. Differentialdiagnostisch sollte neben einer einfachen Hypoplasie, eine primäre ziliäre Dyskinesie mit oder ohne situs inversus (Kartagener Syndrom) in Betracht gezogen werden. Eine chronische, bakterielle Rhinitis mit Conchendestruktion ist aufgrund des jungen Alter des Hundes weniger wahrscheinlich.

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Irischer Wolfshund Bailey, 1 Jahr

eitriger Nasenausfluß, initial linksseitig, später beidseitig, Allgemeinbefinden ungestört

CT Studie vom Juli 2014 zu diesem Zeitpunkt einseitiger Nasenausfluß

CT Studie vom März 2015 zu diesem Zeitpunkt beidseitiger Nasenausfluß

Mit freundlicher Genehmigung Kleintierklinik Greven. Dres. Böhmer, Cordes, Möller und Wienker

Diagnose

CT Befund

Die Turbinalia stellen sich in beiden Nasenhöhlen hochgradig reduziert dar. Zwischen den vorhandenen Turbinalia stellt sich gering- bis mittelgradig zum Weichteilgewebe isodenses Material dar. Die linke Stirnhöhle ist zur etwa 50% mit zum Weichteilgewebe isodensem Material gefüllt, welches einen horizontalen Spiegel bildet (Videosequenzen wurden horizontal gespiegelt, Lagerung während CT auf dem Rücken). Es zeigt sich zudem eine zirkuläre Verdickung der Schleimhaut der linken Stirnhöhle. Die Befunde sind zwischen den beiden CT Untersuchungen nahezu unverändert.

CT Diagnose

  • Bilaterale Reduktion Turbinalia Nase
  • Weichteilmaterial zwischen den Turbinalia bds.
  • Sinusitis linker Sinus frontalis mit Flüssigkeitsansammlung

Diskussion

Die Befunde von Bailey passen zu einem für den Irischen Wolfshund beschriebenen Rhinitis-Bronchopneumonie Syndrom. Die Ätiologie ist dabei nicht genau geklärt. Diskutiert werden eine immun-mediierte Ursache, oder eine primäre ziliäre Dyskinesie. Eine hereditäre Basis wird angenommen. Betroffene Hunde zeigen mehr oder weniger von Geburt einen transienten oder persistierenden mukopurulenten Nasenausfluss unterschiedlichen Schweregrades. Die Reduktion der Turbinalia ist im vorliegenden Fall vermutlich Folge einer kongenitalen Hypoplasie der Conchen. Neben der Rhinitis kann es bei der Erkrankung zudem zu Schüben von Bronchopneumonien kommen (vermutlich infolge einer gestörten Zilienfunktion und damit erhöhten Anfälligkeit gegenüber Infektionen).

Es ist keine Progression der Veränderungen innerhalb eines Jahres erkennbar. Innerhalb des Sinus frontalis ist kein Granulom vorhanden. Die paranasalen Knochen stellen sich ohne besonderen Befund dar (keine permeativen Osteolysen). Eine mykotische Rhinitis ist daher nicht wahrscheinlich. Zudem ist der Hund sehr jung, was eine mykotische Rhinitis ebenfalls wenig wahrscheinlich macht.

Empfehlung

Keine weiteren diagnostischen Schritte notwendig.

Normale Vergleichsstudie

Nicht jede Reduktion der Turbinalia ist Folge einer destruktiven Rhinitis. Möglicherweise ist die Reduktion der Turbinalia die Ursache für die chronischen Rhinitis. Denken Sie auch an kongenitale Erkrankungen.

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